Neueste Veröffentlichungen

16.05.2024

Datenschutzbehörden: „So geht der Einsatz von KI datenschutzkonform“

Nach langen Verhandlungen zu der EU-Verordnung zur Künstlichen Intelligenz („AI Act“) haben die deutschen Aufsichtsbehörden („Konferenz der unabhängigen Datenschutzaufsichtsbehörden des Bundes und der Länder“, kurz „Datenschutzkonferenz“) eine Orientierungshilfe zu Künstlicher Intelligenz und Datenschutz veröffentlicht. Dieses Papier richtet sich insbesondere an Unternehmen, die KI-Anwendungen einsetzen… weiterlesen

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Die Auswahl des richtigen KI-Tools ist entscheidend und muss die datenschutzrechtlichen Rahmenbedingungen berücksichtigen. Darüber hinaus müssen Risiken wie die unsachgemäße Anwendung durch ungeschultes Personal oder fehlende vertragliche Vereinbarungen umfassend adressiert werden, um einen sicheren und effizienten Einsatz zu gewährleisten. Auf dies und mehr geht nun eine neue Orientierungshilfe der deutschen Aufsichtsbehörden ein.

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06.05.2024

Intensivkurs EU-Digitalisierungsrecht 2024

Wie bereits im letzten Jahr bot das Centrum für Europarecht erneut die Möglichkeit, den Besuch der Dreiflüssestadt Passau mit einer umfassenden Fortbildung im EU-Digitalisierungsrecht abzurunden. Ein erneutes Mal warfen Professor Dr. Martin Selmayr, Professor Dr. Hans-Georg Kamann,… weiterlesen

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Das Centrum für Europarecht in Passau bot auch dieses Jahr eine umfassende Fortbildung im EU-Digitalisierungsrecht an. Eine Vielzahl an Experten gab vertiefte Einblicke in die europäische Entwicklung der Digital-Gesetzgebung.

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05.05.2024

„Pay or OK“: das Ende der DSGVO?

Die Europäischen Datenschutz-Aufsichtsbehörden (in Form des Europäischen Datenschutzausschusses “EDSA”) haben sich mit der Frage befasst, unter welchen Rahmenbedingungen Webseiten-Betreiber verhaltensbezogene Werbung („Behavioral Advertising“) ausspielen dürfen. Verhaltensbezogene Werbung: nur mit Einwilligung Im Kern geht es letztlich um die Frage, auf welcher Rechtsgrundlage insb. Meta (auch wenn im Beschluss… weiterlesen

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Die Europäischen Datenschutz-Aufsichtsbehörden ("EDSA") führen in einer aktuellen Publikation den neuen Begriff der "Large Online Platforms" ein. Im Ergebnis: kleine Medienverlage dürfen weiter mit dem „Pay or OK“-Modell arbeiten, große Plattformen wie z.B. Meta haben im Ergebnis keine datenschutzrechtliche Basis für verhaltensbezogene Werbung und müssen ihr Geschäfts- und Einnahmemodell (soweit denn möglich) umstellen. Das letzte Wort in der Sache wird der EuGH haben.

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29.04.2024

Befassung mit der Künstlichen Intelligenz

Seit Frühjahr 2023 arbeiten wir an einer eigenen, KI-gestützten Plattform, um Beratungs- Dienstleistungen darstellen zu können. Ein geeigneter Rechner wurde angeschafft, sowie externe Unterstützung unter Vertrag genommen. Hinsichtlich Speicherung sollte eine lokale Lösung verwendet werden, um aus zukünftig möglichen Datenschutzerwägungen EU-konform angelegt zu sein. Weder die von… weiterlesen

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Seit einem Jahr arbeiten wir an einer eigenen KI-gestützten Plattform zur Ergänzung unseres Beratungs- und Dienstleistungsangebots. Diese Plattform steht nun Kunden im Live-Betrieb zur Verfügung und soll eine einfachere und schnelle Beantwortung wiederkehrender Fragen im Datenschutz-Bereich ermöglichen.

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18.04.2024

DSGVO und BDSG-Evaluierung: Detail-Anpassungen der Datenschutz-Regeln auf europäischer und deutscher Ebene

Die EU-Datenschutz-Grundverordnung wird oft als „Goldstandard“ im Datenschutzrecht bezeichnet. Um diesen Standard halten zu können, muss sie jedoch ständig verbessert werden. Vor allem bei der Durchsetzung des Erlassenen gibt es oft noch Luft nach oben. Dies haben auch die Mitglieder des Europäischen Parlaments erkannt und haben… weiterlesen

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Das EU-Parlament hat Bedenken bezüglich der inkonsistenten Durchsetzung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) durch nationale Datenschutzbehörden geäußert und warnt vor langwierigen Verfahren, die das Vertrauen der Bürger untergraben könnten. Die Europäische Kommission weist in ihrem ersten Evaluierungsbericht auf die Notwendigkeit hin, grenzüberschreitende Fälle effizienter und einheitlicher zu gestalten. Auch in Deutschland soll das Bundesdatenschutzgesetz an einigen Stellen angepasst werden.

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07.04.2024

Datenschutz-Konferenz in Washington: Neue Impulse beim IAPP Summit 2024

Diese Woche fand in Washington der „IAPP Summit“ statt, die mit nahezu 5.000 Teilnehmern größte Datenschutz-Konferenz der Welt. Datenschutz-Experten aus aller Welt trafen sich, um sich zu aktuellen Datenschutz-Themen auszutauschen. Es wurde zudem bekannt, dass in den USA in der kommenden Woche ein neuer Anlauf zur Schaffung… weiterlesen

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Größte Datenschutz-Konferenz der Welt: Bericht vom IAPP Summit in Washington. In den USA plant man einen neuen Anlauf zur Schaffung einer bundeseinheitlichen Datenschutz-Regelung.

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28.03.2024

Erweiterte Wirtschaftspartnerschaft zwischen der EU und Japan: Digitale Zusammenarbeit

In einer zunehmend datengesteuerten Welt ist die Fähigkeit, Informationen sicher und frei über Grenzen hinweg zu übermitteln, von entscheidender Bedeutung. Die jüngste Erweiterung der Wirtschaftspartnerschaft zwischen der Europäischen Union und Japan ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Aber was bedeutet das konkret und ist das vielleicht… weiterlesen

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Die jüngste Erweiterung der Wirtschaftspartnerschaft zwischen der Europäischen Union und Japan ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Aber was bedeutet das konkret und ist das vielleicht sogar aus datenschutzrechtlicher Sicht interessant?

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20.03.2024

Schutz vor Ransomware: Fragebogen der Bayerischen Datenschutz-Aufsicht

In der heutigen digital vernetzten Welt stellen Cyberangriffe eine ständige Bedrohung dar, wobei Ransomware als eine der häufigsten und somit gefährlichsten Bedrohungsszenarien gilt. Dabei werden mittels Schadsoftware die Daten auf dem Gerät des Opfers verschlüsselt oder der Zugriff darauf blockiert, um für die Freigabe der Daten ein Lösegeld zu verlangen. weiterlesen

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Das BayLDA hat einen Fragebogen veröffentlicht, mit dem IT-Maßnahmen zum Schutz vor Ransomware-Angriffen bei Unternehmen überprüft werden.

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