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02
Nov

FR auf Telepolis zu „Nackscannern“

Erst jetzt stolpere ich über einen TP-Artikel zu „Nacktscannern“, der versucht den FInger in die Wunde zu legen. F.R. meint dort, die so genannten Nackscanner seien gar nicht so tragisch, denn:

Aber jetzt, wo ein Sicherheitsarbeiter ein unscharfes Bild vom nackten Körper erhält und der gläserne Bürger zum nackten Passagier wird, beginnt man sich zu genieren. Am Strand, in der Sauna, im Internet und auch sonst ist das Zeigen des nackten oder fast nackten Körpers kein Problem, sondern gerne schon einmal Pflicht, Vergnügen und Selbstverständlichkeit.

Nun mag das stimmen, aber vor allem ist es eines: Freiwillig. Das Argument, die vermeintliche Abwägung, läuft daher fehlt. Der unfreiwillige Blick auf die Unterwäsche, für manche Menschen die schon von berufswegen regelmässig fliegen dann Alltag, kann nicht damit rechtfertigt werden, dass eine zahlenmässig unbestimmte Zahl von Menschen sich im Internet vielleicht gehen lässt – oder Mancheiner sich am Strand (fast) nackt macht. Das ist keine Abwägung, auch wenn sie so genannt wird, sondern ein Taschenspielertrick.

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